Ausbau des Angebotes von Trinkwasser-Zapfstellen an Schulen in Gladbeck a) Bericht der Verwaltung b) Antrag der SPD-Fraktion Gladbeck nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat und seine Ausschüsse
✦ KI-Zusammenfassung
Der Schulausschuss der Stadt Gladbeck hat im Rahmen einer Mitteilungsvorlage über den Ausbau von Trinkwasser-Zapfstellen an örtlichen Schulen informiert. Der Bericht des Amtes für Bildung und Erziehung zeigt auf, dass derzeit lediglich drei von insgesamt 17 Schulen an 21 Standorten über entsprechende Vorrichtungen verfügen. Konkret sind die Werner-von-Siemens-Realschule und das Riesener-Gymnasium mit Leitungswasseranschlüssen ausgestattet, während das Heisenberg-Gymnasium einen Wasserspender nutzt.
Obwohl in Deutschland keine rechtliche Verpflichtung zur Bereitstellung von Trinkwasser an Schulen besteht, führt die Verwaltung gesundheitliche und ökologische Aspekte an. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr kann die Konzentrationsfähigkeit fördern. Zudem wird Leitungswasser als umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zu verpackten Getränken bewertet, da es zur Abfallvermeidung beiträgt und weniger CO2-Emissionen verursacht.
Hinsichtlich der Kosten werden für die Einrichtung von Zapfhähnen etwa 2.000 Euro pro Stelle sowie rund 4.500 Euro für Wasserspender veranschlagt, zuzüglich laufender Betriebskosten. Die Verwaltung prüft derzeit den Bedarf durch eine Befragung der Schulen. Nach Abschluss dieser Untersuchung wird dem Schulausschuss in einer kommenden Sitzung eine Entscheidungsvorlage vorgelegt. Der Ausschuss nahm den Bericht zur Kenntnis.
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