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Beschlussvorlage

Kostenexplosion für Menschen in Pflegeheimen a) Antrag nach § 7 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse vom 15.08.2023 - Antrag der CDU Ratsfraktion Gladbeck hier: Kostenexplosion für Menschen in Pflegeheimen

230439 11.10.2023 Ausschuss für Senioren, Soziales und Gesundheit

✦ KI-Zusammenfassung

Der Ausschuss für Senioren, Soziales und Gesundheit befasst sich mit der Vorlage 230439, die eine Analyse der Kostenentwicklung in Pflegeeinrichtungen zum Gegenstand hat. Hintergrund ist ein Antrag der CDU-Fraktion zur Entwicklung der Zuzahlungen für Heimbewohnende.

Die Kosten setzen sich aus Investitionskosten, Unterkunft und Verpflegung sowie den Pflegekosten zusammen. Während die Gesamtkosten seit 2017 im Durchschnitt jährlich um 3,8 % gestiegen sind, verzeichnete die individuelle Zuzahlung der Bewohner einen durchschnittlichen Anstieg von lediglich 0,6 % pro Jahr. Dieser geringere Anstieg wird auf die Einführung von Leistungszuschlägen durch die Pflegeversicherung seit dem 1. Januar 2022 zurückgeführt, die nach der Dauer des Heimaufenthalts gestaffelt sind.

Für die Zukunft werden Kostensteigerungen erwartet. Gründe hierfür sind unter anderem die Erhöhung des Vermögensschonbetrags für die Sozialhilfe auf 10.000 Euro pro Person sowie die Refinanzierung neuer Personalbestandteile über den Pflegesatz. Zudem ist ab März 2024 eine Anpassung der TVöD-Tabellenentgelte um durchschnittlich 11,5 % vorgesehen.

In Gladbeck stehen derzeit 980 vollstationäre Pflegeplätze sowie 11 Plätze für die Kurzzeitpflege zur Verfügung. Die Finanzierung der Grundsicherungsleistungen in den Einrichtungen erfolgt über den Kreis Recklinghausen, wobei die Stadt Gladbeck einen Anteil von 13,65 % an der Kreisumlage trägt. Der Bericht wurde dem Ausschuss zur Kenntnisnahme vorgelegt.

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