Der Pflegekinderdienst (PKD) der Stadt Gladbeck stellt sich vor
✦ KI-Zusammenfassung
Der Pflegekinderdienst der Stadt Gladbeck hat dem Jugendhilfeausschuss Informationen über seine Aufgaben und Arbeitsweise vorgelegt. Die Aufgabe des Dienstes ist die Bereitstellung alternativer Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder, die nicht in ihren Ursprungsfamilien aufwachsen können. Ein Fokus liegt dabei auf der Betreuung kleiner Kinder durch beständige Bezugspersonen.
Zur Gewinnung neuer Pflegeeltern nutzt die Verwaltung Werbekampagnen über die Pressestelle sowie soziale Medien wie Facebook und Instagram. Bevor eine Platzierung erfolgt, müssen potenzielle Pflegepersonen ein Eignungsverfahren durchlaufen. Dieses umfasst die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses und eines ärztlichen Attests sowie einen Fragebogen zur persönlichen Lebensgeschichte. Zudem finden Hausbesuche und ein Bewerberseminar statt. Die Auswahl der Familien richtet sich nach den Bedürfnissen des Kindes. Die aufnehmenden Familien erhalten für den Lebensunterhalt des Kindes ein monatliches Pflegegeld, das eine Aufwandsentschädigung für die Erziehungsleistung enthält. Darüber hinaus vermittelt der Dienst Adoptionsverfahren.
Die Statistiken für den Zeitraum von 2019 bis 2021 zeigen bei der Vollzeitpflege eine Entwicklung von rund 140 auf über 150 Fälle. Auch in der Bereitschaftspflege sowie bei der Hilfe für junge Volljährige sind Zunahmen zu verzeichnen. Der Jugendhilfeausschuss hat den Bericht zur Kenntnis genommen.
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