Eichenprozessionsspinner Sachstandsbericht und Präventionsmaßnahmen für 2022
✦ KI-Zusammenfassung
Der Ausschuss für Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr befasst sich mit einem Sachstandsbericht zum Eichenprozessionsspinner sowie den entsprechenden Präventionsmaßnahmen für das Jahr 2022. Die Larven des Schmetterlings können durch ihre Härchen allergische Reaktionen bei Menschen auslösen.
Seit dem Jahr 2019 setzt die Verwaltung zur Vorbeugung eine Behandlung der betroffenen Eichen mit dem Bakterium Bacillus thuringiensis ein. Infolge dieser Maßnahme ist die Anzahl der im Stadtgebiet gemeldeten befallenen Bäume rückläufig. Während in den Jahren 2015 bis 2018 noch mehrere hundert Bäume betroffen waren, sank die Zahl der Meldungen im Jahr 2021 auf etwa 100 Bäume. Parallel dazu wurde die Anzahl der prophylaktisch behandelten Eichen kontinuierlich gesteigert und erreichte für das Jahr 2022 einen Umfang von 1.600 Bäumen.
Die jährlichen Kosten für die prophylaktischen sowie die notwendigen Akutbehandlungen liegen seit 2019 stabil bei etwa 50.000 Euro. Die Verwaltung führt dies darauf zurück, dass die verstärkte Prävention die Anzahl und damit die Kosten der erforderlichen Akutbehandlungen senkt. Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis und unterstützt die weitere prophylaktische Behandlung des Eichenbestandes.
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