Entwurf des Jahresabschlusses 2020
✦ KI-Zusammenfassung
Der Entwurf des Jahresabschlusses 2020 für die Stadt Gladbeck weist in der Ergebnisrechnung einen Überschuss von rund 0,4 Millionen Euro aus. Dieser Wert beinhaltet die Isolierung von Corona-bedingten Finanzschäden in Höhe von etwa 2,9 Millionen Euro, welche als außerordentlicher Ertrag verbucht wurden. Infolgedessen verringert sich die bilanzielle Überschuldung der Stadt auf 120,9 Millionen Euro.
Bei den Erträgen kam es zu Minderanteilen bei der Gewerbesteuer um 3,7 Millionen Euro sowie Abweichungen bei den Gemeindeanteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer um 1,8 Millionen Euro. Dem standen Mehrerträge gegenüber, darunter eine Sonderhilfe des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von 4,8 Millionen Euro sowie Zuweisungen zur Kompensation von Steuerausfällen in Höhe von 3,8 Millionen Euro. Zudem führten Entlastungen bei den SGB II-Leistungsbeteiligungen zu einem Ertrag von 2,4 Millionen Euro. Auf der Ausgabenseite stiegen die Personalaufwendungen um etwa 4,2 Millionen Euro, primär durch höhere Rückstellungen für Pensionen und Beihilfen. Zudem verzeichnete die Stadt einen Mehraufwand bei den Transferleistungen für die Kindererziehung in Höhe von rund 4,1 Millionen Euro.
Die Aufstellung der Entwürfe verzögerte sich aufgrund einer EDV-Umstellung im Finanzwesen sowie personeller Engpässe in der Verwaltung. Die abschließende Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses wird sich über das Jahr 2021 hinaus erstrecken.
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20211203113315-0