Ausbau der B224 zur A52 ? Städtische Verbindungsstraße auf dem Tunnel
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 21/0226 befasst sich mit dem Ausbau der B224 zur A52 in Gladbeck. Für den zentralen Siedlungsbereich wurde die Tunnelvariante als wirtschaftlichste und umweltverträglichste Lösung festgelegt. Während die Autobahn GmbH des Bundes den Ausbau in drei Abschnitten plant und für die Abschnitte 01 und 02 bereits Planfeststellungsverfahren laufen, strebt die Stadt Gladbeck für die städtische Verbindungsstraße die sogenannte „Variante Stadt“ an. Diese umfasst über die reine Ersatzverpflichtung des Bundes hinausgehende städtebauliche Elemente wie Kreisverkehre, Grünflächen sowie Rad- und Fußwege.
Die Kosten für die reine Ersatzverpflichtung des Bundes werden auf etwa 5,6 Millionen Euro geschätzt, während die „Variante Stadt“ Kosten in Höhe von circa 7,6 Millionen Euro verursacht. Die daraus resultierende Differenz von rund 2 Millionen Euro muss von der Stadt getragen werden. Durch eine geplante Landesförderung in Höhe von 75 Prozent würde sich der Eigenanteil der Stadt auf etwa 500.000 Euro belaufen. Zusätzlich wird eine optionale Radverkehrsbrücke mit geschätzten Kosten von rund 4,9 Millionen Euro betrachtet. Die Kalkulation basiert auf dem Baupreisindex 2021.
Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität soll beschließen, die „Variante Stadt“ als Vorzugsvariante für die weitere Planung durch die Autobahn GmbH festzulegen. Zudem soll die Stellungnahme der Verwaltung übermittelt, eine Baudurchführungsvereinbarung beauftragt und die Planung der Radverkehrsbrücke inklusive der Prüfung von Fördermitteln weiterverfolgt werden.
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20210616140747-0
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