Welterbe-Projekt 'Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet?
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur strebt gemeinsam mit dem Heimatministerium NRW und weiteren Partnern die Aufnahme der „Industriellen Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ in die deutsche Vorschlagsliste für das UNESCO-Welterbe an. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die betroffenen Kommunen um eine Stellungnahme gebeten, um ein Meinungsbild über die grundsätzliche Unterstützung des Vorhabens zu gewinnen.
Für das Stadtgebiet Gladbeck werden aktuell die Zeche Zweckel mit ihrer Maschinenhalle und den Fördergerüsten der Schächte 1 und 2, die Hamm-Osterfelder Bahnlinie sowie die Zechenbahn Hibernia als Welterbe-Elemente vorgeschlagen. Die Verwaltung sieht in diesem Projekt Potenziale für den Tourismus und das regionale Image, betont jedoch die Notwendigkeit, eine Vereinbarkeit mit der zeitgemäßen Stadtentwicklung sicherzustellen. Zudem wurde angeregt zu prüfen, ob weitere lokale Bestandteile wie die Haldenwelt in Brauck, die Anlage Wittringen oder Teile der Arbeitersiedlungen in den Prozess einbezogen werden können.
Die abschließende Festlegung der Gebietskulisse soll bis 2023 erfolgen, während der eigentliche Antrag bei der UNESCO für den Zeitraum 2024/2025 geplant ist. In der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschusses werden Vertreter der Stiftung über den aktuellen Sachstand berichten. Der vorliegende Beschlussentwurf sieht vor, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen, das weitere Vorgehen zu begrüßen und die Verwaltung mit der Unterstützung des Welterbe-Antrags zu beauftragen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20210618133602-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20210618133612-0