Klimaschutzmanagement - Sachstandsbericht 2021 und Ausblick 2022
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadtverwaltung legt einen Sachstandsbericht zum Klimaschutzmanagement in Gladbeck vor, der die Aktivitäten des Jahres 2021 und den Ausblick auf 2022 beschreibt. Grundlage sind die im Jahr 2019 beschlossenen Ziele zum Klimanotstand. Zu den wiederkehrenden Projekten gehörte das „Stadtradeln“, bei dem die Teilnehmer insgesamt über 75.000 Kilometer zurücklegten. Für den Gladbecker Umweltpreis liegen 15 Bewerbungen vor, deren Auswahl durch eine Fachjury im November erfolgt. Der Umweltstammtisch wurde nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen und informierte über Fördermittel für Energiesparmaßnahmen. Zudem wurden im Bereich der Umweltbildung Materialien für Schulen und Kindertageseinrichtungen bereitgestellt.
Im Bereich spezifischer Maßnahmen fand die erste Vestische Klimakonferenz statt, deren Emissionen durch Kompensationszahlungen ausgeglichen wurden. Im Rahmen einer Kooperation wurden zudem über 100 Obstbäume an Bürger verteilt. Das Förderprogramm „Gladbeck Goes Green“ zur naturnahen Gestaltung von Vorgärten verzeichnete bislang vier Anträge. Die Umsetzung des Elektromobilitätskonzepts umfasst die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für die Verwaltung sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ein Förderprogramm für Lastenfahrräder wurde durch drei Anträge initiiert.
Zukünftige Schwerpunkte liegen in der energetischen Quartierssanierung, wobei im nächsten Jahr ein Sanierungsmanagement für das Quartier Brauck-West/Butendorf startet. Die wirtschaftliche Umsetzung einer Photovoltaikanlage entlang der A31 wird derzeit geprüft. Parallel dazu wird das bestehende Klimaschutzkonzept durch externe Fachbüros fortgeschrieben, um einen strategischen Handlungsleitfaden zu erstellen.
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