Entwicklung eines gesamtstädtischen Kinderschutzkonzeptes gegen Gewalt
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Gladbeck entwickelt ein gesamtstädtisches Kinderschutzkonzept zur Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche. Ziel des Projekts ist es, die bestehenden Strukturen im Rahmen der kommunalen Präventionskette zu erweitksammen und weitere Bereiche der Stadtgesellschaft in den Kinderschutz einzubeziehen. Dies erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung des öffentlichen Trägers der Jugendhilfe, Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen.
Zur Umsetzung wurde eine Projektsteuerungsgruppe gebildet, die von den Ämtern für Bildung und Erziehung sowie für Jugend und Familie koordiniert wird. Die Gruppe setzt sich aus Vertretenden verschiedener Bereiche zusammen, darunter Kitas, Schulen, die Polizei, Sportvereine, das Gesundheitswesen und Religionsgemeinschaften. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben seit Mitte 2021 durch die Fachhochschule Münster. Für die Jahre 2020 und 2021 werden Mittel aus dem Landesprogramm „Kinderstark – NRW schafft Chancen“ beantragt. Zudem wird der Kinderschutzschirm des Kinderschutzbundes in Gladbeck durch das Bündnis für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft gefördert.
Im Rahmen des Projekts wurde bereits eine Bestandsabfrage zu vorhandenen Kinderschutzkonzepten durchgeführt sowie Ziele und Maßnahmen festgelegt. Am 15. Dezember findet in der Gladbecker Stadthalle eine Veranstaltung statt, die sich an Akteure richtet, die im ständigen Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen. Ziel ist die Sensibilisierung für den Kinderschutz sowie die Anstoßung neuer Konzepte in Bereichen, in denen bisher keine Strukturen vorhanden sind. Der Jugendhilfeausschuss hat den Bericht zur Kenntnis genommen.
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