Abiturprüfung im Fach 'Islamischer Religionsunterricht' am Gladbecker Heisenberg-Gymnasium
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 20/0045 des Amtes für Integration und Sport informiert den Integrationsrat über die aktuelle Situation des islamischen Religionsunterrichts als Abiturfach in Nordrhein-Westfalen und die Entwicklungen am Heisenberg-Gymnasium in Gladbeck.
Das Heisenberg-Gymnasium nahm im Schuljahr 2018/2019 als einzige Schule im Land Abiturprüfungen im Fach Islamischer Religionsunterricht ab, wobei fünf Schülerinnen und Schüler mündliche Prüfungen absolvierten. Neben dem Heisenberg-Gymnasium wird das Fach in Gladbeck auch an der Ingeborg-Drewitz-Geschule und der Erich-Fried-Schule unterrichtet. Landesweit wird das Fach an 234 Schulen für rund 19.400 Schüler angeboten. Die Einrichtung des Unterrichts setzt voraus, dass mindestens zwölf Schüler der entsprechenden Religionsgemeinschaft angehören sowie personelle und sachliche Voraussetzungen erfüllt sind.
Auf Landesebene wurde durch den Landtag beschlossen, den islamischen Religionsunterricht fortzuführen. Mit dem neuen Gesetz wird die bisherige Beiratstruktur durch eine Kommission ersetzt, die über Lehrplaninhalte und Schulbücher entscheidet. In dieser Kommission sollen künftig nur noch muslimische Verbände und Vereine vertreten sein, wobei jede Organisation eine Stimme erhält. Zudem müssen die Mitgliedsorganisationen Verträge mit dem Land abschließen, die Kriterien wie die Staatsferne festlegen. Die Vorlage sieht vor, dass der Integrationsrat den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt.
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