Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gladbecker Wirtschaft
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Mitteilungsvorlage 20/0455 der Verwaltung dient der Information des Wirtschaftsförderungs- und Bauausschusses über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gladbecker Wirtschaft. Die Verwaltung berichtet über die Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen sowie über die aktuelle wirtschaftliche Lage.
Im Rahmen der Unterstützung wurden durch die Stadt Herabsetzungen und Stundungen der Gewerbesteuer in Höhe von 3,7 Millionen Euro sowie der Vergnügungssteuer um 272.000 Euro vorgenommen. Zudem erfolgte ein Verzicht auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie in Höhe von 16.500 Euro. Die Wirtschaftsförderung hat zudem Informationsplattformen sowie finanzielle Unterstützung für Projekte wie „Grubenhelden“ bereitgestellt. Im Rahmen des Sofortprogramms zur Stärkung der Innenstädte in Nordrhein-Westfalen stehen zudem Mittel in Höhe von 235.323 Euro zur Verfügung. Ein Projekt zur Förderung von Nachfolgenutzungen leerstehender Ladenlokale sieht vor, Flächen für bis zu zwei Jahre mit einer um mindestens 70 Prozent gesenkten Kaltmiete anzumieten, um diese anschließend an neue Nutzer wie Start-ups oder Gründer weiterzuvermieten.
Hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage wird auf einen Rückgang der Kundenfrequenz im Einzelhandel verwiesen, wobei die Passantenzahlen laut IHK-Daten in Gladbeck weniger stark gesunken sind als in vergleichbaren Städten. In der Kultur- und Kreativwirtschaft wird auf eine schwierige Geschäftslage und ein Insolvenzrisiko bei jedem vierten Unternehmen hingewiesen. Der Ausschuss soll die Vorlage zur Kenntnis nehmen.
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