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Mitteilungsvorlage

Elektromobilität in Gladbeck Sachstandsbericht

19/0186 23.04.2019

✦ KI-Zusammenfassung

Die Stadtverwaltung hat dem Umweltausschuss einen Sachstandsbericht zur Elektromobilität in Gladbeck vorgelegt. Ziel der Maßnahmen ist die Verbesserung der Luftqualität und der Senkung der Stickstoffdioxidbelastung, insbesondere im Bereich der Grabenstraße. Hierzu wurde beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur die Förderung für die Erstellung eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes beantragt. Das Projektvolumen beläuft sich auf rund 120.000 Euro, wobei eine Förderquote von 80 Prozent vorgesehen ist.

Die aktuelle Ladeinfrastruktur umfasst vier Ladesäulen des Energieversorgers ELE sowie drei weitere Stationen anderer Betreiber. Fünf zusätzliche Ladesäulen der ELE befinden sich in der Planung oder kurz vor der Inbetriebnahme. Im Bereich des kommunalen Fuhrparks plant das Ingenieuramt die Anschaffung von drei Elektrofahrzeugen, während die ZBG zwei Nutzfahrzeuge beschaffen möchte. Zudem wird die Einrichtung einer Ladeinfrastruktur an öffentlichen Gebäuden angestrebt.

Das geplante Elektromobilitätskonzept soll bis Oktober 2020 die Ist-Situation erfassen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie die Nutzung von E-Fahrzeugen und Pedelecs im Fuhrpark bewerten und Strategien zur Unterstützung von Gewerbe und Industrie entwickeln. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Prüfung eines Carsharing-Systems, der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Untersuchung ordnungsrechtlicher Möglichkeiten im Parkraummanagement. Stand April 2019 waren im Stadtgebiet 52 Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb zugelassen.

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