Gladbeck Transparent

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Beschlussvorlage

Einführung einer „Klimatonne“ (Wertstofftonne) in Gladbeck

19/0426 15.11.2019 Betriebsausschuss/ZBG

✦ KI-Zusammenfassung

Die Stadtverwaltung bereitet die Einführung einer Wertstofftonne in Gladbeck vor, um die Erfassung von Leichtverpackungen und stoffgleichen Nichtverpackungen zu vereinheitlichen. Ziel ist es, die Recyclingquoten gemäß dem Kreislaufwirtschaftsgesetz und dem Verpackungsgesetz zu erhöhen. Da Gladbeck aktuell ein eigenes Ausschreibungsgebiet mit einem anderen Zeitraum als der restliche Kreis Recklinghausen bildet, konnte das bereits im restlichen Kreis etablierte Gebietsteilungsmodell bislang nicht angewendet werden.

In diesem Modell übernimmt die Stadt Recklinghausen die Sammlung und den Transport der Wertstoffe für die beteiligten Kommunen, wodurch zusätzliche Logistikkosten vermieden werden. Für Gladbeck sieht die Verwaltung die Beteiligung an diesem Modell als die wirtschaftlichste Lösung an. Eine Umsetzung ist jedoch an die Zusammenlegung der Ausschreibungsgebiete Gladbeck und des restlichen Kreisgebietes gebunden. Dies setzt voraus, dass die Dualen Systeme nach Ablauf des aktuellen Zeitraums am 31. Dezember 2021 die Gebiete zusammenführen, was unter Vorbehalt der Zustimmung des Bundeskartellamtes steht.

Die Verwaltung beantragt daher ein Mandat für weitere Verhandlungen mit den Systembetreibern, dem Kreis Recklinghausen und den anderen Kreisstädten. Ein Grundsatzbeschluss zur Einführung der Wertstofftonne ist notwendig, um den Systembetreibern eine Grundlage für die notwendigen Abstimmungsprozesse und die geplante Neuausschreibung im Jahr 2020 zu bieten. Ziel ist die Übertragung der hoheitlichen Sammlung und des Transports auf die Stadt Recklinghausen zur Schaffung einer kreiseinheitlichen Erfassung.

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