Neuentwicklung des ZOB Oberhof und Bahnhof-Ost Sachstandsbericht der Verwaltung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung einen Sachstandsbericht zur Neuentwicklung des ZOB Oberhof und des Bahnhofs-Ost vor. Im Zentrum der Planung steht die Erarbeitung verschiedener Lösungsvarianten für die Gleisüberquerung, wobei ein ebenerdiger Bahnübergang als bevorzugte Variante angestrebt wird. Ziel ist es, die Verknübindung zwischen dem Bus-Haltepunkt „Oberhof“ und dem Bahn-Haltepunkt „Gladbeck Ost“ zu verbessern und einen attraktiven Mobilitätsknotenpunkt mit Park-and-Ride- sowie Bike-and-Ride-Anlagen zu schaffen.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros Schüßler-Plan wurden neben dem ebenerdigen Übergang auch Varianten für eine Personenunterführung sowie eine Personenüberführung untersucht. Die Bewertung der Entwürfe erfolgt anhand von Kriterien wie Verkehrsverknüpfung, Barrierefreiheit, technische Umsetzbarkeit, Kosten sowie städtebaulichen und ökologischen Aspekten. Dabei wurden auch die räumlichen Gegebenheiten zwischen den Gleisanlagen und bestehenden Gebäuden sowie die Anpassung von Haltekanten und Verkehrsflächen geprüft.
Ein wesentlicher Bestandteil des Berichts ist der Zustand der vorhandenen Infrastruktur. Fachliche Einschätzungen haben ergeben, dass eine Sanierung der Tiefgarage sowie des Tunnels unwirtschaftlich ist, da die Instandsetzungskosten einen Neubau übersteigen würden. Zudem wird eine geringe Restlebensdauer des Tunnels von zehn bis fünfzehn Jahren angegeben. Für das weitere Vorgehen sind Abstimmungen mit beteiligten Akteuren wie der DB Netz AG, der DB Station&Service AG, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der Vestischen Straßenbahnen GmbH vorgesehen, bevor Gespräche mit dem Eisenbahnbundesamt geführt werden.
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