Grundwassersituation in Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 18/0319 des Amtes für Planen, Bauen und Umwelt dient der Information des Umweltausschusses über die aktuelle Grundwassersituation in Gladbeck. Das Grundwasser im Stadtgebiet reicht je nach Lage von oberflächennah bis zu einer Tiefe von maximal 60 Metern und umfasst Bereiche von kreidezeitlichen Sanden und Mergeln bis hin zu eiszeitlichen quartären Sedimenten. Der Grundwasserleiter wird als mäßig ergiebiger Poren- bzw. Kluftgrundwasserleiter klassifiziert.
Die Vorlage erläutert, dass Altlasten im Stadtgebiet die Grundwasserqualität in Teilen beeinträchtigt haben. Dem Ausschuss werden größere Schadensfälle sowie die entsprechenden Schadstoffe vorgestellt. Zudem wird ein Überblick über aktuelle und anstehende Sanierungsmaßnahmen gegeben. Zur Überwachung des Grundwassers werden im Stadtgebiet 190 städtische Messstellen genutzt, darunter auch Messstellen der Emschergenossenschaft aus der Renaturierung der Gladbecker Bäche sowie Messstellen aus Tankstellensanierungen und von Firmengeländen.
Ein digitaler Grundwassermanager erfasst die Daten der Messstellen, wobei für jede Stelle technische Ausbaudaten, Koordinaten und kartografische Darstellungen vorliegen. Darüber hinaus wird der Zustand und die Qualität der 29 Trinkwassernotbrunnen im Stadtgebiet thematisiert. In diesem Zusammenhang werden Informationen aus einer Notfallsimulation aus dem Jahr 2011 bereitgestellt, an der die Stadt, das Technische Hilfswerk, die Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz beteiligt waren. Der Ausschuss soll den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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