Vorstellung der Flüchtlingshilfe der Evangelischen Kirche Gladbeck und Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Marie-Luise Hildebrandt-Junge-Wentrup
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 18/0350 des Amts für Integration und Sport dient der Information des Integrationsrates über die Flüchtlingsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck sowie über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an eine ehemalige Pfarrerin der Christuskirchen-Gemeinde.
Die Flüchtlingsarbeit der Kirchengemeinde wurde 1992 gegründet und umfasst aktuell etwa 65 Mitglieder, darunter Berufstätige und Ehrenamtliche. Die Aufgaben umfassen die Begleitung von Geflüchteten während der Asylverfahren, die Unterstützung bei der Arbeitssuche, die Hilfe bei Behördengängen sowie die Organisation von Sprachkursen und Veranstaltungen. Die Finanzierung erfolgt primär über Spenden, wobei eine halbe Stelle für die regionale Flüchtlingsarbeit durch das Land Nordrhein-Westfalen finanziert wird. Aufgrund von Abrissarbeiten am bisherigen Sitz im Dietrich-Bonhoeffer-Haus ist die Einrichtung Anfang September in das Gebäude „K4“ umgezogen.
Die im Februar mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete ehemalige Pfarrerin engagiert sich zudem im „Gladbecker Bündnis für Courage“ und war an Projekten zur Erinnerungskultur beteiligt, wie etwa der Installation von Stolpersteinen in der Stadt. Ihr Engagement umfasst ferner die Mitwirkung im Schulausschuss der Stadt Gladbeck, die Unterstützung von Projekten gegen Rassismus sowie die Förderung der Inklusion. Im Rahmen der Sitzung ist ein Bericht der ausgezeichneten Person vorgesehen. Der Integrationsrat soll die vorliegende Mitteilung zur Kenntnis nehmen.
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