Entwicklungsperspektiven für den ZOB Oberhof/Bahnhof Ost
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 18/0175 befasst sich mit den Entwicklungsperspektiven für den zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) Oberhof sowie den Bahnhof Ost in Gladbeck. Aufgrund der fehlenden Unterstützung durch die DB Netz AG sowie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und der Skepsis des Eisenbahnbundesamtes wird die Umsetzung eines ebenerdigen Bahnübergangs als nicht erfolgversprechend eingestuft. Um weitere Verzögerungen und Kosten zu vermeiden, wird eine Umplanung mit einer nicht ebenerdigen Querung angestrebt.
Parallel dazu sollen Planungsalternativen für den ZOB sowie Maßnahmen zur Verbesserung des aktuellen Provisoriums geprüft werden. Mögliche Optionen umfassen eine Aufteilung auf die Haltestellen Goetheplatz und Oberhof oder eine Rückverlagerung in die Tiefgarage. Für die Sicherungsarbeiten im Falle einer Rückverlagerung in die Tiefgarage werden Kosten zwischen 200.000 und 250.000 Euro veranschlagt. Eine Umsetzung temporärer Lösungen wäre frühestens zum Fahrplanwechsel im Januar 2019 möglich. Eine Rechtsanwaltskanzlei prüft derzeit die Durchsetzbarkeit der ursprünglichen Planung.
Die Vorlage verweist auf verschiedene Schreiben der DB Netz AG, des Parlamentarischen Staatssekretärs des BMVI sowie des Konzernbevollmächtigten der DB AG für NRW aus den Jahren 2013 und 2018. Durch die Überarbeitung der Konzepte entstehen Planungskosten, deren genaue Höhe aktuell nicht abschätzbar ist. Der Entwurf sieht vor, dass der Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, die Planungen anzupassen und alternative Lösungen für das ZOB-Provisorium in der Grabenstraße zu prüfen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20180424130448-0
- Anlage 2 als PDF öffnen ↗ 20180424130448-1
- Anlage 3 als PDF öffnen ↗ 20180424130449-2
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