Kinderhospizarbeit in Deutschland
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage des Amts für Soziales und Wohnen dient der Kenntnisnahme im Ausschuss für Soziales, Senioren und Gesundheit. Gegenstand der Vorlage ist ein Bericht über die Kinderhospizarbeit in Deutschland sowie die Vorstellung der Tätigkeiten des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe.
Der Bericht erläutert die Strukturen der stationären und ambulanten Kinderhospizarbeit. Während stationäre Einrichtungen als zeitlich begrenzte Rückzugsorte für Familien dienen, bietet der ambulante Bereich eine nahezu ganzjährige Begleitung im häuslichen Umfeld an. Die Unterstützung beginnt dabei bereits ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung und umfasst die Begleitung über einen längeren Zeitraum. Im ambulanten Bereich erfolgt die Unterstützung durch ehrenamtliche Kräfte, während im stationären Bereich auch pflegerische Leistungen durch Fachkräfte erbracht werden können.
Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe betreut derzeit von Gladbeck aus 20 Familien aus den Städten Gladbeck, Bottrop, Gelsenkirchen, Dorsten, Oberhausen, Voerde und Dinslaken. Die Arbeit wird durch 45 ehrenamtliche Personen unterstützt. Im Rahmen der Sitzung findet zudem ein ergänzender Bericht von Vertretenden des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe statt. Mit der Vorlage sind keine finanziellen Auswirkungen für den Haushalt verbunden.
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