Luftqualität in Gladbeck Sachstandsbericht
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Mitteilungsvorlage 17/0024 informiert den Umweltausschuss über den aktuellen Sachstand der Luftqualität in Gladbeck sowie über die Umsetzung des Luftreinhalteplans Ruhrgebiet. Im Fokus steht die Belastung durch Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10).
An der Grabenstraße werden seit 2009 Passivsammler zur Messung von Stickstoffdioxid eingesetzt. Da die Werte in den Jahren 2014 und 2015 mit 44 µg/m³ bzw. 41 µg/m³ über dem Grenzwert von 40 µg/m³ lagen, wurden Maßnahmen zur Emissionsminderung umgesetzt. Dazu gehört die Verlängerung eines Tempo-30-Bereichs bis zur Kreuzung Wilhelmstraße sowie die Anpassung der Fahrstreckenführung von Müllfahrzeugen des ZBG, um die Belastung durch schwere Dieselmotoren zu senken. Weitere Anpassungen der Ampelschaltung werden geprüft.
Zusätzlich zur Messung mittels Passivsammlern existiert an der Goethestraße eine kontinuierliche Messstation, die stündliche und tägliche Werte für Feinstaub und Stickstoffdioxid liefert. Im Jahr 2016 wurden die Grenzwerte für Feinstaub nicht überschritten.
Hinsichtlich der Benzolmessungen im Umfeld der Raffinerie Scholven teilte das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) mit, dass der Betrieb des dortigen Passivsammlers eingestellt wird, da die Grenzwerte seit 2015 unterschritten werden. Die Stadtverwaltung berichtet zudem über den Stand der Umsetzung regionaler und lokaler Maßnahmen, die der Bezirksregierung Münster bis zum 1. März 2017 vorliegen.
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Dokumente
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20170303115621
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