Ersatzneubau Brücke Beethovenstraße -Sachstandsbericht mit Vorstellung der Planung und vorgesehener Bauabwicklung -
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 17/0247 des Ingenieuramtes informiert den Stadtplanungs- und Bauausschuss über den aktuellen Sachstand zum Ersatzneubau der Brücke Beethovenstraße. Da die im Jahr 1914 errichtete Brücke über die Gleise der Deutschen Bahn bauliche Mängel aufweist, die eine Sanierung unmöglich machen, ist ein Neubau erforderlich. Aufgrund einer Tonnagebeschränkung und regelmäßiger Überwachungen durch einen Fachingenieur besteht dringender Handlungsbedarf.
Der Neubau erfolgt auf Basis eines beiderseitigen Verlangens. Während die Stadt eine Änderung des Straßenquerschnitts vorsieht, fordert die Deutsche Bahn eine Anpassung der Durchfahrtsbreite. In diesem Zusammenhang wurde eine Kreuzungsvereinbarung nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz geschlossen, welche die Kostenverteilung zwischen der Stadt und der Deutschen Bahn regelt. Zudem ist eine Erweiterung der lichten Weite der Brücke notwendig, um die vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr geforderte Verlängerung der Bahnsteige am Haltepunkt Gladbeck-Zweckel auf 170 Meter zu ermöglichen. Hierzu wurden Vereinbarungen mit der DB Station & Service sowie dem VRR getroffen.
Die erforderlichen Verträge, einschließlich der Regelungen zur Verwendung von Zuschüssen aus dem ÖPNVG, liegen unterschrieben vor. Die Vergabe der Abriss- und Neubauarbeiten ist für das laufende Jahr vorgesehen. Finanziell sind für das Vorhaben Auszahlungen in Höhe von 3.100.000 Euro veranschlagt, wobei Einzahlungen aus Zuschüssen und Beiträgen Dritter in Höhe von insgesamt 2.193.000 Euro gegenüberstehen.
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