Verabschiedung einer Resolution 'Für ein friedvolles Miteinander'
✦ KI-Zusammenfassung
Der Integrationsrat der Stadt Gladbeck beabsichtigt, im Rahmen seiner Sitzung am 28. September 2016 die Resolution „Für ein friedvolles Miteinander“ zu verabschieden. Die entsprechende Beschlussvorlage des Amts für Integration und Sport thematisiert die Bedeutung eines respektvollen Zusammenlebens in einer Stadt, in der Menschen aus über 100 Nationen wohnhaft sind.
Die Vorlage verweist auf die historischen und aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei sowie auf die zunehmende Zahl von Menschen mit türkischem Hintergrund in Deutschland. Angesichts politischer Spannungen auf internationaler Ebene wird die Notwendigkeit betont, den sozialen Frieden in der Kommune zu wahren.
Der Entwurf der Resolution legt fest, dass politische Konflikte aus Heimatstaaten nicht in Deutschland ausgetragen werden sollen, sofern diese das lokale Miteinander negativ beeinflussen. Der Integrationsrat spricht hiermit extremistischen Gruppen und Strömungen eine Absage aus. Zudem werden Hass, Gewalt, Ausgrenzung, Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit sowie die Leugnung historischer Tatsachen und gewaltbereiter Salafismus abgelehnt. Die Resolution unterstreicht die Werte Freiheit, Toleranz, Solidarität und Demokratie als Grundlage für das Zusammenleben in Gladbeck. Durch die Verabschiedung der Vorlage sollen die Grundsätze der demokratischen Ordnung und des gegenseitigen Respekts bekräftigt werden. Finanzielle Auswirkungen durch diesen Beschluss entstehen nicht.
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