Kinderhospizarbeit in Deutschland
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 16/0301 des Amts für Integration und Sport dient der Information des Integrationsrates über die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Der Bericht erläutert die Strukturen der Sterbebegleitung für Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen. Dabei wird zwischen stationären Einrichtungen, die Aufenthalte für die betroffenen Kinder und deren Familien ermöglichen, und ambulanten Diensten unterschieden.
Die Kinderhospizarbeit umfasst nicht nur die letzte Lebensphase, sondern begleitet die Familien ab der Diagnose und bezieht auch Geschwister sowie Eltern mit ein. Ein wesentliches Merkmal ist der Austausch zwischen Familien in ähnlichen Lebenssituationen sowie die Entlastung von alltäglichen Aufgaben. Während die pflegerische Versorgung nicht Teil des Hospizangebots ist, können entsprechende Leistungen vermittelt werden. Die Angebote sind für die Familien kostenfrei.
Die ambulante Kinderhospizarbeit wird maßgeblich durch ehrenamtliches Engagement getragen. In Deutschland arbeiten aktuell über 100 ambulante Dienste, wobei die Koordination durch Fachkräfte aus der Sozialpädagogik oder Pflege erfolgt. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe betreut derzeit 19 Familien aus den Städten Gladbeck, Bottrop, Dorsten, Gelsenkirchen, Oberhausen und Voerde. Die Begleitung durch 40 ehrenamtliche Kräfte erfolgt im Rahmen der regionalen Versorgung. In der Sitzung wird zudem ein ergänzender Bericht der Koordinatorin des ambulanten Dienstes erwartet. Der Integrationsrat wird angehalten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.
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