Älter werdende migrantische Bevölkerung in Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die Mitteilungsvorlage 15/0310 des Amtes für Integration und Sport befasst sich mit der Situation der älter werdenden migrantischen Bevölkerung in Gladbeck. Die Vorlage geht auf einen Antrag aus dem Mai 2015 zurück und dient der Kenntnisnahme durch den Integrationsrat.
Der Bericht weist darauf hin, dass die Gruppe der über 65-jährigen Menschen mit Migrationshintergrund bundesweit eine der am schnellsten wachsenden Bevölkerungsschichten darstellt. Es wird auf Prognosen verwiesen, wonach sich die Zahl dieser Gruppe bis zum Jahr 2030 auf 2,8 Millionen Menschen erhöhen könnte. Mit diesem demografischen Wandel steigt voraussichtlich auch der Bedarf an Pflege- und Unterstützungsleistungen.
Die Verwaltung stellt fest, dass die Inanspruchnahme professioneller medizinisch-pflegerischer Versorgung durch ältere Menschen mit Migrationshintergrund derzeit geringer ausfällt als bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Da Familien den steigenden Pflegebedarf künftig voraussichtlich nicht allein bewältigen können, seien Pflegeorganisationen gefordert, interkulturelle Angebote zu entwickeln. Neben der pflegerischen Versorgung besteht laut Vorlage Bedarf an Unterstützung im haushaltsnahen Bereich, bei der außerhäuslichen Mobilität sowie bei bürokratischen Aufgaben. Die zuständige Fachabteilung des Amtes für Soziales und Wohnen berichtet zu diesem Thema. Finanzielle Auswirkungen werden für das Vorhaben nicht ausgewiesen.
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