Sanierung der ehemaligen Mülldeponie Ellinghorst
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 15/0004 dient der Information des Umweltausschusses über die Sanierungsmaßnahmen der ehemaligen Mülldeponie Ellinghorst. Das Gelände, das heute zum Naturschutzgebiet gehört, wurde zwischen Mitte der 1950er-Jahre und 1974 mit Hausmüll, Bauschutt, Erdaushub sowie Industrieabfällen aufgefüllt.
Nach Untersuchungen seit 1988 wurden im Deponiekörper Methangasanreicherungen festgestellt. Entgegen früherer Prognosen, die einen Rückgang der Werte bis etwa 2010 vorhergesagt hatten, wurden im Jahr 2011 bei Messungen Methan- und Kohlendioxidgehalte von bis zu 20 Vol.-% registriert. Aufgrund des Migrationsverhaltens dieser Gase besteht eine Gefährdung des überbauten Randbereichs der Deponie, weslagen nach gutachterlicher Einschätzung Sicherungsmaßnahmen nahe. In Abstimmung mit der Unteren Bodenschutzbehörde des Kreises Recklinghausen ist der Bau einer passiven Gasdrainage zwischen dem Deponiekörper und den angrenzenden bebauten Gebieten geplant.
Die Umsetzung der Maßnahmen, zu denen auch die Installation von Gaswächtern in angrenzenden Gebäuden wie einer Schule und Wohngebäuden gehört, wird durch den AAV NRW – Verband für Flächenrecyclierung und Altlastensanierung finanziert. Die Stadt Gladbeck trägt einen Eigenanteil von 20 %, welcher über die Abfallgebühren refinanziert wird. Die erforderlichen Detailuntersuchungen sind abgeschlossen, sodass die Realisierung der Gasdrainage im Jahr 2015 erfolgen kann. Der Ausschuss wird in der Sitzung mündlich über den aktuellen Sachstand informiert.
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