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Beschlussvorlage

Pilotprojekt Pfandring

14/0359 Betriebsausschuss/ZBG

✦ KI-Zusammenfassung

Die vorliegende Beschlussvorlage 14/0359 des Zentralen Betriebshofs befasst sich mit der Prüfung eines Pilotprojekts zum sogenannten „Pfandring“. Bei diesem Zusatz für öffentliche Abfallbehälter handelt es sich um eine Vorrichtung zum Abstellen von Pfandflaschen. Der Anlass für die Vorlage war ein Antrag der Ratsfraktion Die Linke.Gladbeck, das Thema im Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung zur Beratung vorzulegen.

Der Stadtbaurat berichtete in diesem Zusammenhang über die bisherigen Recherchen der Verwaltung. Ziel ist es, im zuständigen Betriebsausschuss einen Bericht vorzulegen, der die Vor- und Nachteile einer Umsetzung darstellt. Der Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung hat der vorgeschlagenen Vorgehensweise bereits einstimmig zugestimmt.

Der Pfandring soll das Entnehmen von Flaschen aus Mülltonnen verhindern, die Reinigungskosten durch weniger Glasbruch senken und die Wertstoffrückführung fördern. Die Verwaltung weist jedoch darauf hin, dass die Anschaffung der an die jeweiligen Behältermodelle angepassten Vorrichtungen Kosten von 300 bis 400 Euro pro Prototyp verursacht. Zudem könnte die Leerung der bestehenden Metall- und Kunststoffbehälter erschwert werden. In der Verwaltung wurden zudem Beobachtungen durchgeführt, die zeigen, dass wöchentlich zwischen 12 und 21 Pfandflaschen bei den Leerungen gesichtet wurden. Die Verwaltung empfiehlt, die Ergebnisse laufender Pilotprojekte in anderen Städten abzuwarten, bevor eine Entscheidung für Gladbeck getroffen wird. Der Betriebsausschuss soll die Ausführungen zur Kenntnis nehmen.

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