Familienberichterstattung 2012
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 13/0018 des Jugendhilfeausschusses befasst sich mit der Familienberichterstattung 2012 der Stadt Gladbeck. Die Untersuchung basiert auf einer repräsentierten Befragung von 2.000 Familien, wobei eine Rücklaufquote von 40 Prozent erzielt wurde. Im Vergleich zur Befragung aus dem Jahr 2007 werden die wirtschaftliche Lage, das Wohnumfeld, die Freizeitangebote, die Erwerbstätigkeit sowie die Kinderbetreuung analysiert.
Das durchschnittliche monatliche Haushaltsnettoeinkommen liegt bei 2.741 Euro, was einem Anstieg um 300 Euro gegenüber dem Vorzeitraum entspricht. Der Anteil der Familien, die von Armut betroffen sind, liegt bei 12 Prozent. Bei Familien mit Migrationshintergrund sank der Anteil der Haushalte mit einem Einkommen unter 750 Euro um 12 Prozent. Die Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld wird von zwei Dritteln der Befragten positiv bewertet. In Paarfamilien sind 42 Prozent beider Elternteile erwerbstätig. Im Bereich der Kinderbetreuung nutzen etwa ein Drittel der Grundschulfamilien die 35-Stunden-Betreuung sowie das offene Ganztagsangebot.
Hinsichtlich der Schulformen ist ein Anstieg der Gymnasiumbesucher auf 36 Prozent zu verzeichnen, während die Besuche an Hauptschulen auf 9 Prozent und Förderschulen auf 3 Prozent zurückgingen. Bei den Schuleingangsuntersuchungen 2011/2012 wurden bei 16 Prozent der Kinder Auffälligkeiten in der deutschen Sprache festgestellt, bei Kindern mit anderem Sprachhintergrund liegt dieser Wert bei 38 Prozent. Die Bewertung der Kinderfreundlichkeit stieg von 44 Prozent im Jahr 2007 auf 57 Prozent im Jahr 2012. Der Beschlussvorschlag sieht vor, dass die Ausschüsse den Bericht zur Kenntnis nehmen.
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Dokumente
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