Zukunft des ZOB Oberhof - Bericht über das geplante weitere Vorgehen -
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen der Sanierungsarbeiten an der Tiefgarage Oberhof wurden bauliche Schäden festgestellt, die einen uneingeschränkten Weiterbetrieb des Busbahnhofs nicht zulassen. Laut einem Gutachten ist die Nutzung der Tiefgarage als Busbahnhof nur noch für eine Dauer von bis zu drei Jahren möglich. Als Folge wurden die Haltestellen, die zuvor vorübergehend an die Grabenstraße verlagert worden waren, nicht wieder auf die Tiefgarage zurückverlegt.
Aktuell werden lediglich die Haltekanten 5 und 6 der Tiefgarage von den Linien 188, 255 und 257 angefahren. Alle weiteren Linien halten an der Grabenstraße. Dort wurden im Fahrbahn- und Seitenraum neue Haltekanten markiert und eine Fahrgastwartefläche mit drei Wetterschutzhallen geschaffen, deren Aufstellung durch die Vestische Straßenbahnen GmbH erfolgt. Zur Verbesserung der Fußwegverbindungen wurden zudem Hochbeete auf der Tiefgarage entfernt und eine Querungshilfe über die Gradenstraße eingerichtet.
Die Verwaltung plant, die langfristige Standortfrage für einen zentralen Busbahnhof zu klären. Hierzu sollen mögliche Alternativen im Umfeld der Innenstadt auf ihre planungsrechtliche Zulässigkeit, Flächenverfügbarkeit und Lage im Erschließungsnetz geprüft werden. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sollen dem Ausschuss für integrierte Innenstadtentwicklung vorgelegt werden. Die Durchführung eines geplanten städtebaulichen Wettbewerbs für das Gebiet Oberhof hängt von den Ergebnissen dieser Standortprüfung und der Klärung künftiger Flächenansprüche ab. Die finanziellen Auswirkungen der Schäden an der Tiefgarage sind derzeit noch nicht abschätzbar.
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- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20120427085816
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