Trinkwassernotbrunnen in Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 12/0183 befasst sich mit dem Zustand und der Funktionsfähigkeit der Trinkwassernotbrunnen im Stadtgebiet von Gladbeck. Die Stadt ist bereits in den 1970er und 1980er Jahren durch die zuständige Bezirksregierung dazu verpflichtet worden, im Rahmen von Vorsorgemaßnahmen zur Sicherstellung der Wasserwirtschaft ein solches System vorzuhalten. Insgesamt existieren im Stadtgebiet dreißig Brunnen, die unabhängig vom öffentlichen Wassernetz über Grundwasser gespeist werden und deren Förderung manuell oder per elektrischer Pumpe erfolgen kann.
Historische Untersuchungen der Wasserqualität zeigten, dass lediglich bei acht Brunnen eine einwandfreie Trinkwasserqualität attestiert wurde, während andere Anlagen Anreicherungen von Eisen, Chlorid, Sulfat, Nitrit, Ammonium, Mangan sowie Keimen aufwiesen. Zudem besteht bei neun Brunnen eine Gefährdung durch Altlasten. Zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft führt das Technische Hilfswerk die Anlagen zweimal jährlich zwischen Mai und September auf ihre Funktionstüchtigkeit und Durchflussmenge hin.
Im Rahmen einer im Oktober 2011 durchgeführten Übung von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz wurde das Szenario eines 24-stündigen Stromausfalls simuliert. In diesem Zusammenhang wurde eine aktuelle analytische Bewertung aller Brunnen veranlasst. Die Probenahme und die entsprechende Analytik wurden durch das Hygiene-Institut Gelsenkirchen durchgeführt, deren Ergebnisse im Umweltausschuss vorgestellt werden sollen. Für die Umsetzung der Maßnahmen sind keine finanziellen Auswirkungen im Haushalt vorgesehen.
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Dokumente
- Hauptdokument als PDF öffnen ↗ Volltext indexiert 122103100182
- Anlage 1 als PDF öffnen ↗ 20120416103408
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