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Beschlussvorlage

Winterdienst 2010/2011 - Erfahrungsbericht

11/0192 Betriebsausschuss/ZBG

✦ KI-Zusammenfassung

Der Zentrale Betriebshof Gladbeck (ZBG) legt im Rahmen der Vorlage 11/0192 einen Erfahrungsbericht zum Winterdienst der Saison 2010/2011 vor. Die Berichterstattung beschreibt eine winterliche Witterung mit niedrigen Temperaturen und intensiven Schneefällen, die von Ende November bis Mitte März anhielt. Ein wesentlicher Aspekt des Berichts sind die Lieferengpässe bei Streusalz, die trotz Zusagen des zuständigen Ministeriums auftraten. Um die Versorgung sicherzustellen, vermischte der ZBG vorhandene Salzreserven mit Splitt.

Die Kosten für den Winterdienst in der Saison 2010/2011 beliefen sich auf insgesamt über eine halbe Million Euro. Davon entfielen etwa 134.000 Euro auf den Einsatz von Streumitteln wie Salz, Splitt und Sole. Weitere 405.000 Euro resultierten aus dem Einsatz von Personal und Fahrzeugen. Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie auf Grünanlagen und Friedhöfen. Insgesamt wurden im Zeitraum vom 21. November 2010 bis zum 20. März 2011 rund 15.659 Winterdienststunden geleistet.

Aufgrund der hohen Intensität der Wintersaison im Jahr 2010 kam es in der Abteilung Straßenreinigung zu einer Kostenunterdeckung in Höhe von 98.715,09 Euro. Dieser Fehlbetrag soll gemäß den gesetzlichen Vorgaben des Kommunalabgabengesetzes innerhalb der nächsten drei Jahre durch die Gebührenbedarfsberechnungen ausgeglichen werden. Zur Vorbeugung künftiger Engpässe plant der ZBG, die Salzreserve um 300 Tonnen zu erhöhen und die Ausstattung der Großstreuer mit Feuchtsalztechnik fortzuführen. Der Betriebsausschuss wird angehalten, den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.

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