Einführung der Ehrenamtskarte Vorstellung des Konzeptes
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stadt Gladbeck plant die Einführung der Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen, um bürgerschaftliches Engagement zu würdigen. Mit der vorliegenden Beschlussvorlage wird die Stadt beauftragt, sich dem Projekt des Landes anzuschließen und die notwendigen Rahmenbedingungen für die Umsetzung zu schaffen.
Die Vergabe der Karte folgt landesweiten sowie kommunalen Kriterien. Voraussetzung für die Berechtigung ist ein Engagement von mindestens fünf Stunden pro Woche oder insgesamt 250 Stunden pro Jahr. Für die Stadt Gladbeck wurden zudem festgelegt, dass die ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb des Stadtgebiets ausgeübt werden muss und eine Mindestdauer der Tätigkeit von zwei Jahren vorliegen muss. Die Karte hat eine Gültigkeit von drei Jahren. Eine Altersbegrenzung oder eine Begrenzung der Kartenanzahl ist nicht vorgesehen. Anträge werden nach Eingang laufend bearbeitet.
Als erste konkrete Vergünstigung wurde bereits eine Einigung mit der Kulturverwaltung erzielt, die den kostenlosen Eintritt in die Mathias-Jakobs-Stadthalle ermöglicht. Weitere Angebote durch lokale Partner und die Wirtschaft werden derzeit geprüft, wobei die Einbeziehung von Angeboten aus dem Bereich der Spielhallen oder des Rotlichtmilieus ausgeschlossen wurde.
Die finanziellen Auswirkungen für den Haushalt der Stadt werden als neutral bewertet. Der Verwaltungsaufwand wird über das Büro für freiwilliges Engagement und Selbsthilfe abgedeckt. Für die Öffentlichkeitsarbeit steht ein einmaliger Zuschuss des Landes in Höhe von 3.000 Euro zur Verfügung.
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