Integriertes Klimaschutzkonzept
✦ KI-Zusammenfassung
Die vorliegende Beschlussvorlage 10/0453 des Bürgermeisterbüros befasst sich mit dem integrierten Klimaschutzkonzept für Gladbeck. Im Rahmen einer extern beauftragten Studie wurde die bisherige Klimaschutzleistung der Stadt sowie ein neues Maßnahmenprogramm mit Handlungsempfehlungen bis zum Jahr 2020 entwickelt.
Die Untersuchung basiert auf einer CO2-Bilanz des Stadtgebiets aus dem Jahr 2007, nach der der Endenergieverbrauch von 1380 GWh auf verschiedene Sektoren verteilt ist. Dabei entfallen 49 % auf private Haushalte, 36 % auf den Verkehrssektor, 13 % auf die Wirtschaftssektoren und 2 % auf kommunale Liegenschaften. Die Studie identifiziert die größten Einsparpotenziale im privaten Bereich sowie im Verkehrssektor, wobei letzterer durch eine Veränderung des Modal-Splits, etwa durch die Förderung von Fußgänger-, Fahrrad- und ÖPNV-Verkehr, beeinflusst werden kann.
Das Maßnahmenprogramm umfasst die Bereiche kommunale Gebäude und Stadtentwicklung, Energieeffizienz im Gebäudebestand, erneuerbare Energien und Energieversorgung, strukturübergreifende Maßnahmen sowie Mobilität. Da die Umsetzung vieler Punkte außerhalb des direkten Einflussbereichs der Stadtverwaltung liegt, sieht das Konzept eine Kooperation mit weiteren Akteuren vor.
Der Entwurf sieht vor, dass der Umweltausschuss den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis nimmt. Zudem wird die Verwaltung beauftragt, aus dem Gutachten ein konkretes Klimaschutzprogramm zu erarbeiten, welches Maßnahmen für kurz-, mittel- und langfristige Zeiträume benennt und dem Ausschuss in einer der folgenden Sitzungen berichtet.
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