Umbau der Abwasseranlagen der Emschergenossenschaft auf dem Gebiet der Stadt Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die Beschlussvorlage 10/0208 des Ingenieuramtes befasst sich mit dem Umbau der Abwasseranlagen der Emschergenossenschaft auf dem Stadtgebiet von Gladbeck. Im Rahmen des fortschreitenden Umbaus der Emscher und ihrer Nebenläufe, zu denen auch die Gewässer in Gladbeck zählen, werden die aktuellen Entwicklungen sowie die Umsetzung der Zukunftsvereinbarung Regenwasser thematisiert. Ziel dieser Vereinbarung, die 2005 von den kommunalen Mitgliedern der Emschergenossenschaft geschlossen wurde, ist die Reduzierung der Regenwassermengen, die den Abwasseranlagen zugeführt werden.
Die Vorlage führt bereits umgesetzte Maßnahmen in Gladbeck an, wie die Abkopplung von Schulhofflächen, die Regenwasserkanalisation an der Landstraße sowie die Regenwassernutzung bei verschiedenen Objekten. Der gesamte Umbau der Emscher wird von der Emschergenossenschaft mit Kosten in Höhe von etwa 4,4 Milliarden Euro beziffert. Ein Teil dieser Kosten wird über die Abwassergebühren der Bürger der Mitgliedskommunen finanziert.
In der Sitzung des Umweltausschusses sollen Vertreter der Emschergenossenschaft in drei Vorträgen den aktuellen Stand des Umbaus an den Nebenläufen, die Umsetzung der Zukunftsvereinbarung Regenwasser in Gladbeck sowie die Entwicklung der Gebühren in Gladbeck erläutern. Der Entwurf sieht vor, dass der Umweltausschuss die Sachstandsberichte zur Kenntnis nimmt.
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