Weiterentwicklung des Gewerbeflächenangebotes in Gladbeck
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung legt dem Wirtschaftsförderungs- und Grundstücksausschuss eine Mitteilung zur Weiterentwicklung des Gewerbeflächenangebots in Gladbeck vor. Hintergrund ist die Verknappung verfügbarer Flächen für die Erstvermarktung, da durch die bisherige Vermarktung nur noch etwa sechs Hektar in den Gewerbeparks Wiesenbusch, Heinrich-Hertz-Straße und Brauck zur Verfügung stehen.
Die Vorlage skizziert verschiedene Strategien zur Sicherstellung der Gewerbeflächenversorgung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Mobilisierung von Flächen im Bestand, etwa durch die Entwicklung von Brachen im Programm Flächenpool NRW, wie etwa auf dem ehemaligen Gelände des Möbelparadies Butendorf oder der Zeche Zweckel. Zudem sollen Umnutzungen bei Betriebsaufgaben sowie die Erweiterung bestehender Gewerbegebiete, beispielsweise im Bereich Brauck oder entlang der Möller- und Beisenstraße, geprüft werden. Auch die Nutzung bereits im Flächennutzungsplan ausgewiesener, aber noch nicht verfügbarer Flächen wird als Option genannt.
Für größere Ansiedlungsvorhaben sieht die Verwaltung die Möglichkeit einer Neuausweisung von Flächen in der Nähe der Verkehrsinfrastruktur vor, etwa im Bereich der Autobahnauffahrt A 2 Gladbeck-Ellinghorst oder am ehemaligen Güterbahnhof Gelsenkirchen-Horst. Langfristig wird zudem die Nutzung von Flächen entlang der A 31 im Bereich des sogenannten Innovationsparks betrachtet, wobei die Verwaltung auf die Notwendigkeit einer regional abgestimmten Einigung hinweist, um ökologische und freiraumpolitische Belange zu berücksichtigen. Ziel ist ein Mix aus bestandsorientierten Maßnahmen und perspektivischen Neuausweisungen.
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