Die vorliegende Mitteilungsvorlage des Stadtbaurats dient der Information des Umwelt- und des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses über den aktuellen Sachstand zur Berichterstattung über die Firma MINERALplus GmbH in Gladbeck. Der Bericht bezieht sich auf die öffentliche Berichterstattung bezüglich der Tätigkeiten am Betriebsstandort an der Stollenstraße sowie auf den Umgang mit Rückständen aus Raffinerieprozessen.
Hinsichtlich der Rückstände aus der Raffinerie der Firma Shell stellte die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bezirksregierung Münster, klar, dass das Unternehmen in Gladbeck ausschließlich als Händler bzw. Makler auftritt. Eine Behandlung oder Lagerung dieser Rückstände findet auf dem Gelände in Gladbeck nicht statt.
Bezüglich der auf dem Betriebsgelände befindlichen Baustoffmischanlage wird ausgeführt, dass diese über eine genehmigte Durchsatzkapazität von 250.000 Tonnen pro Jahr verfügt. Das Unternehmen verarbeitet dort Industrierückstände aus Verbrennungsprozessen zu Bau-, Füll- und Versatzstoffen, wobei die Stoffe teilweise als gefährliche Abfälle eingestuft sind. Die Verwaltung hält fest, dass keine Hinweise auf einen Betrieb außerhalb der Genehmigung oder auf Störfälle vorliegen. Zudem liegen der Stadt keine Beschwerden vor, weshalb zum aktuellen Zeitpunkt nicht von umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Emissionen ausgegangen wird. Die Bezirksregierung Münster bestätigte zudem, dass bei bisherigen Kontrollen keine Mängel festgestellt wurden. Der Beschlussentwurf sieht die reine Kenntnisnahme des Berichts vor.