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Tagesordnung
- 1Fragestunde für Einwohner nach § 15 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
- 2Anträge nach § 48 Abs. 1 Satz 5 GO NRW
- 3Genehmigung der Tagesordnung
- 4Niederschrift über die öffentliche Sitzung des Ausschusses am
- 5Entwicklung der Kindertageseinrichtung der AWO MarienstraßeZur Vorlage · 11/0275 · Beschlussvorlage
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Die Beschlussvorlage 11/0275 des Amts für Jugend und Familie befasst sich mit der Entwicklung der Kindertageseinrichtung der AWO in der Marienstraße. Die Einrichtung, die im Rahmen eines Ausbauprogramms für Kindergartenplätze Anfang der 1990er Jahre durch die Stadt Gladbeck realisiert wurde, bietet derzeit Platz für 120 Kinder in fünf Gruppen und umfasst auch die Betreuung von Kindern mit Behinderungen oder Behinderungsgefährdung.
Gegenstand der Vorlage sind aktuelle Planungen für einen Umbau und eine Erweiterung der Einrichtung. Ziel ist es, die Kapazitäten für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu vergrößern. Hierfür sollen zusätzliche Schlaf- und Ruheräume geschaffen werden. Zudem ist ein Anbau an der Westseite der Einrichtung zur Marienstraße hin vorgesehen, um eine weitere Gruppe für zehn Kinder im Alter von unter drei Jahren zu ermöglichen. Die Bewilligung der hierfür erforderlichen Landesmittel steht zum Zeitpunkt der Vorlage noch aus.
Die Leitung der Einrichtung sowie die zuständige Fachbereichsleitung werden die geplanten Maßnahmen in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses vorstellen. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Ausschuss den Bericht zur Kenntnis nimmt. Finanzielle Auswirkungen auf den Haushalt werden in der Vorlage nicht ausgewiesen.
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- 6TAFF - 'Training, Anleitung, Förderung von und für Familien'Zur Vorlage · 11/0278 · Beschlussvorlage
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Die Beschlussvorlage 11/0278 des Amts für Jugend und Familie dient der Berichterstattung über das Familienbildungskonzept TAFF (Training, Anleitung, Förderung von und für Familien) im Jugendhilfeausschuss. Das von der AWO Niederrhein mit Unterstützung der Aktion Mensch entwickelte Konzept verfolgt einen niederschwelligen Ansatz, um Familien durch eine dezentrale Struktur und die Zusammenarbeit mit lokalen Einrichtungen in Gladbeck zu erreichen. Ziel ist es, Eltern durch einen dialogischen Austausch zu stärken, Schwellenängste gegenüber Institutionen abzubauen und die Befähigung zur Bewältigung erzieherischer Herausforderungen zu fördern.
Das Programm ist modular in drei Stufen aufgebaut, die Themen wie Selbstreflexion, Unterstützung für Eltern sowie den Umgang mit Problemen umfassen. Die Kurse finden in Kleingruppen mit maximal zwölf Teilnehmern statt und sind kostenfrei. Bisher wurden bereits mehrere Kursreihen, unter anderem im Familienzentrum St. Marien sowie in der Tageseinrichtung Ringeldorferstraße, durchgeführt. Neben den bereits zertifizierten Trainerinnen und Trainern stehen fünf weitere qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung, um das Angebot künftig eigenständig zu leiten.
Das Konzept sieht vor, die Eltern als Experten für ihre Kinder anzusprechen und durch die Vernetzung mit lokalen Netzwerkpartnern eine nachhaltige Nachsorge zu ermöglichen. Neben der Förderung der Erziehungskompetenz werden durch die Gruppenarbeit auch nachbarschaftliche Kontakte gestärkt. Die Vorlage sieht vor, dass der Ausschuss den vorliegenden Bericht zur Kenntnis nimmt. Es entstehen durch die Maßnahme keine finanziellen Auswirkungen auf den Haushalt.
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- 7Umsetzung der U-Untersuchung-Teilnahmedatenverordnung NRW in GladbeckZur Vorlage · 11/0276 · Beschlussvorlage
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Die Beschlussvorlage 11/0276 des Amts für Jugend und Familie befasst sich mit der Umsetzung der Verordnung zur Datenmeldung der Teilnahme an Kinderfrüherkennungsuntersuchungen in Gladbeck. Der Bericht dient dazu, den Jugendhilfeausschuss über die Umsetzung der U-Untersuchungs-Teilnahmedatenverordnung NRW zu informieren.
Im Rahmen dieses Projekts, für das eine Fachkraft bis Ende 2012 abgeordnet ist, erfolgt die Überprüfung von Meldungen über versäumte Vorsorgeuntersuchungen. Die Tätigkeit umfasst zudem präventive Maßnahmen gemäß den Empfehlungen des Landesjugendamtes. Hierzu gehört die Zusammenarbeit mit dem Projekt „Gesund aufwachsen“ sowie die Bewerbung von Angeboten verschiedener Jugendhilfe- und Gesundheitsträger. Die zuständige Fachkraft leitet Elterntrainings und pflegt die Vernetzung mit Institutionen im Bereich der Jugend-, Familien- und Gesundheitshilfe, wobei ein Schwerpunkt auf der Kooperation mit muslimischen Verbänden liegt.
Die Vorlage sieht vor, dass der Jugendhilfeausschuss den Bericht zur Kenntnis nimmt. Die Umsetzung der Verordnung wird in der Sitzung mittels einer Präsentation erläutert. Für das Projekt sind keine finanziellen Auswirkungen im Haushalt vorgesehen.
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- 8Integriertes Handlungskonzept Innenstadt - Vorstellen des Projektes 'Gladbecker Kinderzimmer'Zur Vorlage · 11/0266 · Beschlussvorlage
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Im Rahmen eines integrierten Handlungskonzepts für eine familienfreundliche Stadtmitte stellt das Amt für Jugend und Familie das Projekt „Gladbecker Kinderzimmer“ vor. Ziel der Initiative ist die Schaffung eines qualifizierten Betreuungsangebots für Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren in der Innenstadt. Das Angebot soll Eltern ermöglichen, ihre Kinder während der Geschäftsöffnungszeiten, etwa bei Behördengängen oder Einkäufen, zentral unterzubringen. Die Betreuung ist zeitlich auf maximal zwei Stunden pro Tag bzw. vier Stunden pro Woche begrenzt und ersetzt keine reguläre Kindertageseinrichtung.
Die Umsetzung soll in einem Ladenlokal innerhalb der Hauptgeschäftszone oder im Bereich des Rathauses erfolgen. Die geplanten Öffnungszeiten erstrecken sich unter der Woche von 15:00 bis 19:00 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr. Für die Durchführung ist eine pädagogisch qualifizierte Personalausstattung von mindestens zwei Betreuungspersonen vorgesehen, wobei die Gruppengröße bei zwei Betreuern 25 Kinder nicht überschreiten soll.
Die Durchführung des Projekts wird durch einen freien Träger der Jugendhilfe erfolgen, der im Rahmen einer Ausschreibung ermittelt werden soll. Die Stadt Gladbeck beabsichtigt, das Projekt als Anschubfinanzierung zu unterstützen, während eine langfristige Verstetigung durch die Einbindung der lokalen Wirtschaft angestrebt wird. Hierzu stehen Gespräche mit dem Einzelhandelsverband und einem örtlichen Kreditinstitut im Fokus. In die Planung werden zudem der Stadtelternrat sowie die Arbeitsgemeinschaft „Tagesbetreuung für Kinder“ einbezogen.
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- 9Gladbecker Bündnis für Familie- Erziehung, Bildung, Zukunft hier: Programm 'Griffbereit' / Einrichtung von MüttergruppenZur Vorlage · 11/0280 · Beschlussvorlage
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Die vorliegende Beschlussvorlage 11/0280 des Amtes für Jugend und Familie sieht die Förderung von zwei Gruppen des Programms „Griffbereit“ vor. Die Antragstellung erfolgt durch die katholischen Kindertageseinrichtungen St. Michael und St. Marien. Ziel ist die Finanzierung aus den Mitteln des Fonds Gladbecker Bündnis für Familie – Erziehung, Bildung, Zukunft.
Das Programm „Griffbereit“ ist ein Konzept zur Förderung der frühkindlichen Entwicklung mit dem Schwerpunkt auf dem Erwerb von Sprachkompetenz. Dabei wird die Mehrsprachigkeit der Kinder als Potenzial genutzt. Die Initiative verfolgt das Ziel, die deutsche Sprache sowie die muttersprachliche Kompetenz zu fördern, indem die Erziehungskompetenz der Mütter gestärkt wird. Die Mütter sollen als Partner für die sprachliche Förderung ihrer Kinder gewonnen werden, wobei der soziale und familiäre Kontext berücksichtigt wird.
Im Rahmen der Umsetzung sollen in den Kindertageseinrichtungen Müttergruppen für Frauen mit Migrationshintergrund eingerichtet werden. Die Teilnahme richtet sich an Mütter mit Kindern im Alter von einem bis drei Jahren. Die Kursgestaltung ist handlungsorientiert und verknüpft sprachliches Lernen mit Inhalten aus der Lebenswelt der Teilnehmerinnen. Die Gruppen treffen sich einmal wöchentlich für zwei Stunden über einen Zeitraum von etwa 64 Wochen. Die Kosten für zwei Gruppen belaufen sich auf insgesamt 8.120 Euro, was Honorarkräfte, Schulungen sowie Sachkosten umfasst. Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt dem Haupt- und Finanzausschuss die Zustimmung zur Mittelfreigabe.
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Hauptdokument|20110620134014|20110620134033|20110620134052|20110620134138
- 10Anfragen nach § 13 der Geschäftsordnung für den Rat der Stadt Gladbeck und seine Ausschüsse
- 11Mitteilungen des Ausschussvorsitzenden
- 12Mitteilungen des Dezernenten