Die vorliegende Beschlussvorlage 06/0309 befasst sich mit einem Bericht über den Winterdienst der Saison 2005/2006, der auf eine Anfrage der Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen folgt. Im Zentrum der Darstellung stehen die Entwicklung der Salzmengen sowie die Anwendung von Streumitteln im Straßenverkehr.
Hinsichtlich des Salzverbrauchs dokumentiert die Verwaltung einen Anstieg von 452 Tonnen im Winter 2004/2005 auf 630 Tonnen im Winter 2005/2006, was auf die Witterung zurückgeführt wird. Die in der Anfrage genannten 1.225 Tonnen werden als zu hoch eingestuft. Das Streusalzverbot auf Gehwegen wird aufrechterhalten, um Grünanlagen und Bäume zu schützen und die Kapazitäten des Winterdienstes auf die Straßen zu konzentrieren.
Bezüglich der Verwendung von Auftausalzen auf Fahrbahnen wird auf die Notwendigkeit der Verkehrssicherheit verwiesen. Die Verwaltung führt aus, dass nach aktuellem Stand keine umweltfreundlichere Alternative zu Salz existiere, da rein abstumpfende Mittel wie Splitt oder Sand bei Eisschichten kaum wirksam seien und einen höheren logistischen Aufwand erforderten. Es wird betont, dass durch eine feine Dosierung der Streugeräte die Umweltbelastung minimiert und Baumscheiben geschont werden. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass der Betriebsausschuss den Bericht zur Kenntnis nimmt. Finanzielle Auswirkungen werden nicht ausgewiesen.