Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt Brauck“ liegt dem Schulausschuss eine Beschlussvorlage zur Umgestaltung der Schulhöfe der Schillerschule und der Roßheideschule vor. Die Stadt Gladbeck wurde im Dezember 2003 vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport NRW in das Handlungsprogramm aufgenommen, um die Stadtteilentwicklung im Brauck fortzuführen.
Die geplante bauliche Maßnahme sieht vor, die derzeit weitgehend asphaltierten Flächen der beiden Schulstandorte aufzuwerten. Ziel ist die Schaffung von naturnahen, kindgerechten Lern- und Aufenthaltsorten, die auch als verkehrsfreier Raum für die Nachbarschaft dienen sollen. Der Entwurf sieht vor, durch Erdmodellierungen, ein neues Baumband und Rasenfugenpflaster die starren Strukturen aufzubrechen. Geplant sind unter anderem überdachte Sitzbereiche, ein Balancierparcours, ein Trampolin sowie eine eingezäunte Fußballanlage mit vier Mini-Toren. Zudem soll ein Bereich als „grünes Klassenzimmer“ gestaltet werden.
Die Planung basiert auf einem mehrstufigen Prozess, in den die Schulleitungen sowie Schülerinnen und Schüler durch Beteiligungsaktionen einbezogen wurden. Für die Umsetzung der Maßnahmen stehen Fördermittel und städtische Eigenmittel im Verhältnis 80 zu 20 in einer Gesamthöhe von 130.000 Euro zur Verfügung. Der Baubeginn ist für den Herbst vorgesehen, wobei die Ausführung nach Möglichkeit durch eine örtliche Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme erfolgen soll. Der Schulausschuss hat die Planung zur Kenntnis genommen und die Verwaltung mit der baulichen Umsetzung beauftragt.